Kategorie: Gemeinde digital
Gottesdienst vom 29.03.20 als Podcast
Für alle, die den TV-Gottesdienst nachhören wollen: Der Gottesdienst vom 29. März aus der Friedenskirche Wildenheid als Podcast.
Leitung: Lisa Meyer zu Hörste
Orgel: Johanna Heunisch
Impuls für den Tag 31.03.2020
31.03.2020
Zuversicht – Sieben Wochen ohne Pessimismus
So ist das Motto der diesjährigen Fastenaktion. Die zehn Gebote sagen uns, was wir alles nicht tun dürfen oder sollen. Wie wären stattdessen positiv formulierte Handlungsanweisungen? Wir versuchen das einfach mal in den nächsten Tagen.
2. Gebot: Nutze meinen Namen nur, um mit mir zu sprechen. Genauso spreche ich dich wertschätzend mit deinem vollen Namen an.
Wenn wir einander beim Namen nennen, drücken wir damit Wertschätzung aus. Manchmal verwenden wir Kosenamen, manchmal verkürzen wir den eigentlichen Namen. Aus Michael wird Micha, aus Fiona wird Fio, aus Maximilian wird Maxi, aus Stephanie wird Stephi. So werden Namen verniedlicht. Gleichzeitig geschieht das in unserer Anschauung der Person. Wir verniedlichen Sie. Dabei haben unsere Namen Kraft. Sie geben uns Kraft. Andere mit ihrem vollen Namen anzusprechen ist ein Zeichen von Wertschätzung. Es hat ja seinen Grund, warum wir unserem Kind genau diesen Namen gegeben haben. Genauso wie es für Gott ein Zeichen der Wertschätzung ist, wenn wir seinen Namen nur dafür nutzen, um ihn anzusprechen. Ob wir ihn Herr nennen, oder Gott, Vater oder Mutter, guter Hirte oder Allmächtiger, Barmherziger oder Auferstandener spielt dabei eine weniger große Rolle. Wichtig ist, dass wir ihn mit seinem Namen ansprechen. Und dass wir seinen Namen nur dafür verwenden. Wenn ihr Angst und Sorge habt, dann wendet euch an Gott. Sprecht ihn an, wie es sich für euch am besten anfühlt. Er gibt uns viele Möglichkeiten.
Für heute wünsche ich euch: Habt Zuversicht und bleibt gesund. Nur für heute. Das genügt. Um das morgen sorgen wir uns morgen.
Abendgebet St. Georg | 30.03.2020
Impuls für den Tag 30.03.2020
30.03.2020
Zuversicht – Sieben Wochen ohne Pessimismus
So ist das Motto der diesjährigen Fastenaktion. Ich habe mich schon immer gefragt, wieso es Sieben Woche ohne heißt…drehen wir das Ganze doch einfach um: Sieben Woche mit…überhaupt erlebe ich unseren Glauben oft negativ. Die zehn Gebote sagen uns, was wir alles nicht tun dürfen oder sollen. Wie wären stattdessen Handlungsanweisungen? Wir versuchen das einfach mal in den nächsten zehn Tagen.
1. Gebot: Ich bin der Herr dein Gott. Konzentriere dich auf mich, dann wird es dir gut gehen.
Das steckt hinter allen Aussagen der Bibel. Wer sich auf Gott verlässt, dem wird es gut gehen. Dabei bedeutet „gut gehen“, dass er sicher aufgehoben ist. Unser Leben ist zerbrechlich. Unser Leben beinhaltet Dinge, die uns an den Rand des erträglichen bringen. Wenn ich mich auf Gott konzentriere, dann bin ich wenigstens begleitet. Es mag sein, dass mir schlimmes widerfährt. Doch darin ist Gott bei mir. Das tröstet mich. Das gibt mir Mut. Das schenkt mir Zuversicht. Für sieben Wochen und weit darüber hinaus.
Für heute wünsche ich euch: Habt Zuversicht und bleibt gesund. Nur für heute. Das genügt. Um das morgen sorgen wir uns morgen.
Abendgebet St. Georg | 29.03.2020
Impuls für den Tag 29.03.2020
Im Moment ist alles anders. Ich merke, wie ich anfange über Handschuhe und Mundschutz nachzudenken. Dann halte ich kurz inne. Ich fasse gedanklich zusammen, was ich weiß und denke mir: nein, wer in die Armbeuge niest und hustet ist schon sehr gut dabei. Wenn das alle machen würden, dann wäre wir schon ein ganzes Stück weiter.
Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen.
Wir halten schon lange durch. Vieles, was bisher unseren Alltag bestimmt hat, ist weggefallen. Kein Fußball mehr, keine Hobbies an der frischen Luft mehr gemeinsam. Vieles ist geblieben. Es gibt uns jetzt Stabilität und gewinnt an Wert. Es gilt genauso weiter zu machen. Durch zu halten. Mir hilft, dass Gott mich versorgt. Das hilft mir zu vertrauen. Was auch immer im Leben mir begegnet, es wird so kommen, wie es kommen soll. Es wird sich fügen. Auch die jetzige Situation wird sich fügen. Sie wird ihren Grund haben. Sie wir zu etwas gut sein. Wozu? Ich verzichte darauf, in die Unkenrufe einzustimmen, wofür das alles gut ist. Wie schlimm die Folgen sein werden. Das werden wir all in ein paar Monaten erleben, ganz ohne Glaskugel. Denn das macht jetzt vor allem Angst. Und Angst ist das letzte, was wir grade brauchen. Wir brauchen Zuversicht, Vertrauen, Hoffnung. Und die finden wir, wenn wir unsere Anliegen zu Gott bringen.
Für heute wünsche ich euch: bleibt gesund. Nur für heute. Das genügt. Um das morgen sorgen wir uns morgen.
Abendgebet St. Georg | 28.03.2020
Impuls für den Tag 28.03.2020
Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.
Wie geht es euch heute? Ich merke in diesen Tagen, dass ich aufgehört habe, in Wochen zu denken. Ich denke und lebe von Tag zu Tag. Das tut mir gut. Ich kann nicht wissen, was in zwei Wochen sein wird. Es ist ja schon gewagt, sagen zu wollen, was morgen sein wird.
Es gibt einen Spruch: Der Mensch denkt und Gott lenkt. Der Mensch dachte und Gott lachte. Ich stelle mir dieses Lachen Gottes als ein liebvolles Lachen vor. Gott nimmt mich in den Arm und sagt: Netter Versuch. Jetzt lass mich mal machen. Sorg du für heute und lass mich für das morgen sorgen.
Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.
Es genügt, wenn ich weiß, was heute ist. Was meine Aufgaben für diesen Tag sind. Momentan spüren wir es deutlicher als je zuvor: jeder Tag hat seine eigene Herausforderung. Und dieses Corona ist eine große Herausforderung. Da mag es noch so angenehm sein, dass derzeit so wenig los ist, dass einkaufen gechillt abläuft. Es ist und bleibt eine Herausforderung, ja eine Plage. Es reicht, wenn es das für heute ist. Was morgen ist, das sehen wir morgen.
Für heute wünsche ich euch: bleibt gesund. Nur für heute. Das genügt. Um das morgen sorgen wir uns morgen.