Impuls für den Tag 05.04.2020

Zuversicht – Sieben Wochen ohne Pessimismus
So ist das Motto der diesjährigen Fastenaktion. Die zehn Gebote sagen uns, was wir alles nicht tun dürfen oder sollen. Wie wären stattdessen positiv formulierte Handlungsanweisungen? Wir versuchen das einfach mal in den nächsten Tagen.

7. Gebot: Achte das Eigentum von anderen und lass jedem, was ihm gehört

Jedem das Seine zu lassen ist ein wichtiger Aspekt gelingender Gemeinschaft. Es gibt eine Geschichte in der Bibel, die handelt von Arbeitern im Weinberg. Da bekommt jeder den gleichen Lohn. Die, die um 6 Uhr morgens anfangen zu arbeiten, die um 9 Uhr oder um 12 Uhr oder um 15 Uhr oder gar um 17 Uhr angefangen haben. Alle bekommen den gleichen Lohn. Warum? Weil der Weinbergbesitzer mit jedem diesen Lohn ausgehandelt hat. Das war für alle in Ordnung. Bis sie mitbekamen, dass andere weniger arbeiten mussten für das gleiche Geld. Da kam der Neid ins Spiel. Und schon war das Eigentum, der Lohn anderer interessant.
Das Eigentum von anderen zu achten, jedem das seine zu lassen, heißt, gönnen zu können. Ich gönne dem anderen von Herzen, was er hat. Ich bin mit dem zufrieden, was ich habe. Ich bin im Gleichgewicht. Erst der Neid lässt mich auf das schauen, was andere haben und was mir vermeintlich fehlt.
Sieben Woche mit Zuversicht heißt: sich an dem erfreuen, was ich habe. Wert schätzen, was ich habe. Auch, was ich an anderen Menschen habe. Mir klar machen, wo die schönen Dinge in meinem Leben sind, ohne auf die anderen zu schauen.

Für heute wünsche ich euch: Habt Zuversicht und bleibt gesund. Nur für heute. Das genügt. Um das morgen sorgen wir uns morgen.

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Impuls für den Tag 04.04.2020

Zuversicht – Sieben Wochen ohne Pessimismus

So ist das Motto der diesjährigen Fastenaktion. Die zehn Gebote sagen uns, was wir alles nicht tun dürfen oder sollen. Wie wären stattdessen positiv formulierte Handlungsanweisungen? Wir versuchen das einfach mal in den nächsten Tagen.

06. Gebot: Achte auf deine Beziehungen. Achte auf die Beziehung zu dir, zu deinem Partner, zu den Menschen um dich herum.

Gelingende Beziehungen oder Partnerschaften beginnen bei uns selbst. Unser Körper, unsere Seele und unser Geist bilden eine Einheit. Wer Körper, Seele und Geist, also tun, fühlen und denken in Harmonie verbindet, der wird sich wohl fühlen. Wer das schafft, der ist gut angesehen bei Gott und bei den Menschen. Dazu gehört unsere Sexualität. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Menschseins. Von Anbeginn an ist der Mensch darauf angelegt, sich fort zu pflanzen. Dafür hat Gott uns ein wunderbares Geschenk gegebene. Unsere Sexualität, unser Lustempfinden. Auch hier braucht es in Beziehungen eine Ausgewogenheit. Die Wünsche und Gefühle des Partners sind genauso wichtig wie meine. Das 6. Gebot weist uns daraufhin, auf beides Rücksicht zu nehmen und im Austausch zu bleiben.
Das 6. Gebot ist ein ganzheitliches Gebot. Als Menschen, die von Gott geschaffen sind, tragen wir Verantwortung für unser ganzheitliches Sein, für Körper, Geist und Seele.
Vielleicht ist jetzt die Zeit, sich Gedanken zu machen, wie wir zu uns selber stehen. Das ist der erste Schritt, auf die Beziehungen um uns herum zu achten: Achtsam mit uns selbst umzugehen.

Für heute wünsche ich euch: Habt Zuversicht und bleibt gesund. Nur für heute. Das genügt. Um das morgen sorgen wir uns morgen.

Impuls für den Tag 03.04.2020

Zuversicht – Sieben Wochen ohne Pessimismus

So ist das Motto der diesjährigen Fastenaktion. Die zehn Gebote sagen uns, was wir alles nicht tun dürfen oder sollen. Wie wären stattdessen positiv formulierte Handlungsanweisungen? Wir versuchen das einfach mal in den nächsten Tagen.

5. Gebot: Schätze das Leben anderer so hoch wie dein eigenes.

Das Leben anderer wert zu schätzen hat so viele gute Wirkungen. Wir erkennen die Stärken im anderen, statt ihn auf seine Schwächen fest zu legen. Wir sehen das liebenswerte im anderen, statt ihn zu mobben. Wir sagen schöne Dinge zueinander, statt negativ zu reden.
Wenn wir das Leben anderer wertschätzen, egal um welche Lebewesen es sich handelt, dann geben wir ihm Lebensraum. Wir geben den positiven Dingen Raum. Dadurch verändern wir das Leben um uns herum.
Übrigens auch in uns selbst. Denn schöne Dinge in uns zu unterdrücken, unsere Fähigkeiten klein zu reden, ist ebenfalls eine Art von töten.
So machen wir einander Hoffnung, statt und runter zu ziehen. So machen wir einander Mut, statt uns gegenseitig zu beschimpfen. So entsteht eine wertschätzende, aufbauende Gemeinschaft, in der wir uns stärken und helfen.
Für heute wünsche ich euch: Habt Zuversicht und bleibt gesund. Nur für heute. Das genügt. Um das morgen sorgen wir uns morgen.

Impuls 02.04.2020

Zuversicht – Sieben Wochen ohne Pessimismus
So ist das Motto der diesjährigen Fastenaktion. Die zehn Gebote sagen uns, was wir alles nicht tun dürfen oder sollen. Wie wären stattdessen positiv formulierte Handlungsanweisungen? Wir versuchen das einfach mal in den nächsten Tagen.

4. Gebot: Deine Eltern haben dir dein Leben geschenkt. Wertschätze Sie dafür. Das wird dir dein Leben erleichtern.

Unsere Eltern haben uns unser Leben geschenkt. Egal, wie wir zu ihnen stehen, es sind unsere Eltern. Sie sind die einzigen die wir haben. Sie für Ihre Lebensleistung wert zu schätzen mag uns schwer fallen. Die Autoren der Bibel wussten jedoch: es ist die Voraussetzung dafür, dass es uns auf der Erde gut geht. Grollen wir unseren Eltern, wird uns das das Leben schwer machen. Wer nachträgt, ist der derjenige, der an der Last trägt. Es mag sein, dass wir nur ein Elternteil aktiv in unserem Leben hatten. Es mag sein, dass wir keinen Kontakt zu unseren Eltern haben oder sie bereits verstorben sind. Das Gebot weiß, die Wertschätzung ist die Voraussetzung dafür, dass es uns gut geht. Eine solche Wertschätzung kann der Dank für das geschenkte Leben sein. Sie kann das Versprechen beinhalten, alles in Ehren zu halten, was sie uns beigebracht und mitgegeben haben. Es kann die Vergebung dafür beinhalten, was wir vermisst haben. Wichtig ist, dass wir mit unseren Eltern im Reinen sind. Sie verbinden uns mit einer Kette von Vorfahren. Sie sind und bleiben unsere Eltern. Wer näheres darüber wissen will, dem empfehle ich das Buch „Meine Sprache und ich“ von Theodor Stockert. Jetzt ist eine gute Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Es wird dir dein Leben erleichtern.
Für heute wünsche ich euch: Habt Zuversicht und bleibt gesund. Nur für heute. Das genügt. Um das morgen sorgen wir uns morgen.

Impuls für den Tag 01.04.2020

Zuversicht – Sieben Wochen ohne Pessimismus

So ist das Motto der diesjährigen Fastenaktion. Die zehn Gebote sagen uns, was wir alles nicht tun dürfen oder sollen. Wie wären stattdessen positiv formulierte Handlungsanweisungen? Wir versuchen das einfach mal in den nächsten Tagen.

3. Gebot: Nimm dir einen Tag in der Woche, um dich zu erholen und Pause zu machen. Das wird dir gut tun.

Pausen brauchen wir alle. Manchmal sogar von der Pause. Momentan ist durchhalten angesagt. Durchhalten beim Pause machen. Durchhalten beim zu Hause bleiben. Durchhalten beim Verzichten. Das fällt schwer. Gerade jetzt brauchen wir Pausen. Pausen von Nachrichten, die uns Angst und Sorge machen. Pausen von Gedanken, die sich im Kreis drehen. Ablenkung ist angesagt. Ein guter Film, ein schönes Spiel miteinander, ein Spaziergang an der frischen Luft, gute Musik. Ein Gebet am Abend, ein Gottesdienst auf youtube, eine Andacht auf facebook. Daraus schöpfen wir Kraft. Das gibt uns Mut.
Das Gebot heißt für uns heute: nimm dir eine Stunde am Tag nur für dich. Wenn es keine Stunde sein kann, dann lass es 10 Minuten sein. Achte auf dich und deine Gedanken. Tu dir etwas Gutes. Was auch immer dir gut tut, tu es. Es kann auch heißen: am Sonntag schaue ich keine Nachrichten, lese keine Artikel, damit wenigstens an diesem Tag Ruhe einkehrt.

Für heute wünsche ich euch: Habt Zuversicht und bleibt gesund. Nur für heute. Das genügt. Um das morgen sorgen wir uns morgen.